PdfOrthomolekulare Therapie

Durch gezielte Zufuhr einzelner Elemente des Zellstoffwechsels können bei entsprechenden Mangelsituationen Körperfunktionen sinnvoll unterstützt werden.

Linus Pauling

Durch jahrzehntelange Forschungen in der Biochemie sind heute die meisten Substanzen genau bekannt, die eine Zelle in ihrem Stoffwechsel benötigt, um ihre Funktionen erfüllen zu können.

Das Bild vom Fass

Der Forscher Linus Pauling hat zum leichteren Verständnis der Zusammenhänge im Zellstoffwechsel ein anschauliches Bild entwickelt, das den Bedarf an bestimmten Nährstoffen erklären soll: Wenn man sich ein Fass vorstellt, bei dem eine Daube zu kurz oder abgebrochen ist, ist jedem gleich klar, dass man nur soviel Wasser einfüllen kann, bis es über diese zu kurze Daube überfließt. Das heißt, die Funktion des Fasses wird durch diese einzelne, zu kurze Daube eingeschränkt und festgelegt. Damit wollte er zeigen, dass einzelne fehlende Substanzen im Zellstoffwechsel die gesamte Leistung der Zelle beeinträchtigen und begrenzen können.

Bedarf und Angebot

Oft hört man das Argument, dass wir heute in unserem Land ein Überangebot an Nahrung haben und deshalb ja keine Mangelerscheinungen auftreten können. Leider stimmt dies nicht.

Mineralstoffgehalt von Gemüsesorten

Aufgrund der landwirtschaftlichen Bedingungen haben sich die Inhaltsstoffe verschiedener Gemüsesorten teilweise drastisch verändert, und dies in dem nur kurzen Zeitraum von 30 Jahren. Die heute übliche Form von landwirtschaftlicher Kultur und Düngung lassen zwar optisch eindrucksvolle Früchte entstehen, die chemische Analyse zeigt jedoch teilweise Rückgänge der Mineralstoffgehalte um bis zu 70% im Vergleich zu den Werten vor 30 Jahren! So ist es durchaus möglich, dass wir mitten im Überfluss im Mangel leben...

Erhöhter Bedarf

Außerdem ist der Bedarf an einzelnen Nährstoffen sehr von der Lebenssituation des Menschen abhängig. Auch diese hat sich in einzelnen Bereichen in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert, sodass der Körper von verschiedenen Stoffen besonders viel benötigt.

Mangel und Ersatz

Individuelle Diagnostik

Ich meine, ein gesundheitlich und auch wirtschaftlich sinnvoller Ansatz ist nur zu erreichen, wenn vor der Zufuhr bestimmter Nährstoffe eine ganz individuelle Diagnostik durchgeführt wird. Der Bedarf ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und daher ist es nicht sinnvoll, irgendwelche fixen Nährstoffkombinationen auf Verdacht hin zu verordnen.

Eine besonders effiziente Art der Bedarfsmessung einzelner Nährstoffe bietet die Bioresonanz. Mit dieser Untersuchungsmethode können wir den momentanen Bedarf des Körpers an einer Substanz über ein Resonanzphänomen abfragen, ganz unabhängig davon, wie hoch der absolute Spiegel diese Stoffes im Körper derzeit ist. Die absolute Menge eines Stoffes im Körper sagt nur sehr wenig darüber aus, ob der Körper mehr oder weniger von dieser Substanz benötigt, da, wie oben erwähnt, die Lebenssituation der Menschen völlig unterschiedlich ist, und damit auch der Bedarf an Nährstoffen nicht derselbe sein kann.

Auch die Vitalfeld-Messung liefert deutliche Hinweise auf einen Mangel an bestimmten Baustoffen. Durch die gleichzeitige Einnahme dieser Stoffe kann die Vitalfeld-Behandlung effektiver wirksam werden.

Kurzfristige Substitution

Dementsprechend verordne ich orthomolekulare Präparate fast ausschließlich nach vorheriger Bedarfsmessung mit der Bioresonanz und nur als kurzfristige Gabe zum Auffüllen einer Mangelsituation. In dieser Form stellt die Zufuhr von bestimmten Nährstoffen einen oftmals sehr nützlichen und wesentlichen Teil im Rahmen eines gesamten Behandlungsplanes dar.

Qualität

Dabei ist es immer wichtig, auf die Qualität der Präparate zu achten, da dieser wachsende Markt durchaus qualitativ minderwertige, teilweise sogar falsch etikettierte Ware hervorbringt.

 

PRAXIS für ganzheitliche Diagnose und Therapie | Dr. Roland Schaufler | Facharzt für Innere Medizin und Nierenheilkunde | Ganzheitsmedizin

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